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States Logistics optimiert Kommissionierung mit LYDIA Voice

Boppard-Buchholz (7. Oktober, 2026)

Steigende Auftragsvolumina, hohe Pickdichte und wechselnde Kundenanforderungen gehören für Third-Party-Logistics-Anbieter zum operativen Alltag. Besonders in dynamischen Lagerumgebungen stoßen papierbasierte oder scannergestützte Prozesse dabei zunehmend an ihre Grenzen. Gleichzeitig wächst der Druck, neue Mitarbeitende schneller einzuarbeiten, Fehlerquoten zu reduzieren und Produktivität nachhaltig zu steigern. Genau vor diesen Herausforderungen stand auch der US-amerikanische Logistikdienstleister States Logistics. Gemeinsam mit der EPG (Ehrhardt Partner Group) und ASW Global Consulting entschied sich das Unternehmen deshalb für die Einführung der sprachgeführten Kommissionierlösung LYDIA Voice. Das Ergebnis: deutlich gesteigerte Pickleistung, höhere Prozesssicherheit und eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden im Lageralltag.

Mehr Effizienz und Prozesssicherheit im 3PL-Umfeld

States Logistics zählt zu den etablierten 3PL-Anbietern in den USA und betreut unterschiedlichste Kunden mit komplexen Distributionsanforderungen und hohen Versandvolumina. Besonders großvolumige Aufträge mit vielen Pickpositionen führten in den bestehenden RF- und papiergestützten Prozessen zunehmend zu Einschränkungen bei Geschwindigkeit und Effizienz. Gleichzeitig erhöhte die schwankende Verfügbarkeit von Arbeitskräften den Aufwand für Schulung und Einarbeitung neuer Mitarbeitender. „Wir bearbeiten große Aufträge mit enorm vielen Kartons und sehr viel Bewegung im Lager. Deshalb stand für uns vor allem die Produktivitätssteigerung im Fokus“, erklärt Todd Myers, Application Manager bei States Logistics.

Nahtlose Integration in bestehende Prozesse

Um die Kommissionierung effizienter und flexibler zu gestalten, implementierte States Logistics gemeinsam mit der EPG und ASW Global Consulting die sprachgesteuerte Lösung LYDIA Voice. Ausschlaggebend für die Entscheidung war insbesondere die einfache Integration in das bestehende Infor WMS sowie die Möglichkeit, Prozesse auf Workflow-Ebene flexibel anzupassen, ohne dabei in die Kernlogik des Warehouse Management Systems eingreifen zu müssen. LYDIA Voice kommuniziert direkt mit dem ERP- und WMS-Umfeld und führt Mitarbeitende sprachgestützt durch sämtliche Kommissionierprozesse. Das Hands-free-, Eyes-free-Prinzip ermöglicht dabei fokussiertes, ergonomisches und sicheres Arbeiten, insbesondere in hochdynamischen Lagerbereichen mit langen Laufwegen und hoher Pickdichte.

Schneller Roll-out ohne Unterbrechung des Betriebs

Die Einführung erfolgte schrittweise im laufenden Betrieb, ohne Stillstand der operativen Prozesse. Statt eines klassischen Big-Bang-Roll-outs startete States Logistics zunächst mit wenigen Mitarbeitenden im Voice-Picking-Betrieb und erweiterte die Nutzung sukzessive.

„Ich war anfangs ehrlich gesagt nicht sicher, wie einfach die Einführung tatsächlich funktionieren würde“, beschreibt Myers die Ausgangssituation. „Wir konnten den Betrieb schließlich nicht einfach für einen Tag stilllegen. Deshalb haben wir zunächst einige Mitarbeitende mit Voice ausgestattet und nach und nach weitere Teams integriert.“ Das Ergebnis zeigte sich bereits nach kurzer Zeit: „Schon nach der ersten Woche haben praktisch alle Mitarbeitenden mit Voice gearbeitet.“

Auch mögliche Bedenken hinsichtlich der Spracherkennung in lärmintensiven Lagerbereichen bestätigten sich nicht. „Wir sehen keinerlei Probleme bei der Spracherkennung“, so Myers weiter. „Bei uns laufen Radios, mehrere Mitarbeitende kommissionieren gleichzeitig in derselben Zone, trotzdem funktioniert das System zuverlässig. LYDIA Voice erkennt ausschließlich die Stimme des jeweiligen Mitarbeitenden.“

Messbare Effizienzsteigerungen im Tagesgeschäft

Mit der Einführung von LYDIA Voice konnte States Logistics die Produktivität in der Case-Picking-Kommissionierung signifikant steigern. Gleichzeitig verbesserte sich die Kommissioniergenauigkeit um 68 Prozent. Darüber hinaus reduzierte das Unternehmen sowohl Schulungszeiten als auch Überstunden deutlich. Auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden im Lager nahm spürbar zu. Besonders im dynamischen 3PL-Umfeld erwies sich zudem die Flexibilität der Lösung als entscheidender Vorteil. Prozessanpassungen und Optimierungen konnten kurzfristig umgesetzt werden, ohne bestehende Abläufe zu unterbrechen oder Änderungen am zugrunde liegenden WMS vornehmen zu müssen. „Im laufenden Projekt sind immer wieder neue Ideen und Anforderungen entstanden, die wir zu Beginn noch gar nicht auf dem Schirm hatten“, erklärt Myers. „Aber wir konnten die Prozesse jederzeit flexibel anpassen, ohne dass daraus größere Probleme entstanden wären.“

Skalierbare Grundlage für zukünftiges Wachstum

Für States Logistics bildet LYDIA Voice heute eine flexible und skalierbare Grundlage für die Anforderungen moderner 3PL-Logistik. Die tiefe Integration in die bestehende Systemlandschaft, die schnelle Einarbeitung neuer Mitarbeitender sowie die hohe Prozessstabilität unterstützen das Unternehmen dabei, auch künftig flexibel auf steigende Volumina und neue Kundenanforderungen reagieren zu können.

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